Gerade wechsle ich von den großen US-Anbietern zu Open Source, soweit umsetzbar.
Windows ist recht einfach zu ersetzen durch Linux Mint. Warum Linux Mint? Weil es in einem heise.de Video von Keno gesagt wurde. 😀
Und es stimmt. Nicht nur, weil Keno das sagte. Auch, weil ich es dann feststellen konnte. Es gefällt mir sogar besser, als Ubuntu. Es läuft vieles besser durch den App-Store.
Bei der Installation hatte ich erst genzögert, weil ich nicht wusste, ob dieses neue UEFI-BIOS-Ding da wichtig ist und ob ich da Partitionen hätte löschen müssen oder oder oder.
Irgendwann dachte ich „Egal! Wech damit!“ und erstellte einen USB-Boot-Stick unter Windows, startete das Live-Linux-Mint um von da aus zu schauen, ob das mit dem UEFI überhaupt wichtig ist.
Ist es nicht.
Linux Mint fragte, ob ich die komplette Festplatte nutzen wollte. Wollte ich. Soll verschlüsselt werden? Öhem … kost ja nix, warum nicht?
Also drüber gebügelt und damit waren mein Windows 10 und mein Ubuntu platt.
Erfahrungen mit Linux Mint
Gar keine gute Idee ist es, zusätzlich zur Festplattenverschlüsselung auch das Home-Verzeichnis zu verschlüsseln. Klang gut, war nicht gut.
Denn: Warum auch immer, müllt sich das Dateisystem mit Encrypted-Files zu und meine schmalen 500 GB waren dann voll, NUR vom Home-Verzeichnis.
Lösung: Neuinstallation OHNE Verschlüsselung des Home-Verzeichnises!
Linux Mint ist als Windows-User wunderbar einfach zu nutzen.
Einige Videos von Linux Guides haben mir guten Rat gegeben. Z. B. ob die Firewall aktiv sein sollte, ja, sollte sie. Wie die Updates überwiegend automatisch laufen können etc.
Nun hadere ich noch mit Libre Office. Als verwöhnter Nutzer von Microsoft Office, empfinde ich Libre Office von der Bedienung her als Zumutung. Es wird also die einzig schwierige Herausforderung, das besser kennenzulernen.
Ich werde berichten.
Wer also überlegt, von Windows auf Linux umzusteigen, kann es sorgenfrei mit Linux Mint machen.
Tipp:
Wenn ihr Nextcloud nutzt, könnt ihr unter Linux Mint unter „Online Konten“ Nextcloud einrichten. Tut es nicht!
Installiert die App aus dem App-Store. Die ist dann wie OneDrive einzurichten und ihr könnt explizit die Wunschordner synchronisieren lassen, nicht nur ein „halbes“ Netzlaufwerk sehen.