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  • Nextcloud als Alternative für OneDrive

    Der Anfang vom Ende meiner Abhängigkeit von den großen US-Anbietern, war der Wechsel von meinem geliebten OneDrive zu, ja, zu was? Zu wem? Wohin?

    Kurz dachte ich über pCloud nach, einmal zahlen, immer Cloud-Speicher haben. Die Einmalzahlung rentiert sich nach rund 12 Jahren, für meine Wahl.

    Ein Freund ging zu Wolkesicher.de und war im Testmonat. Ich testete auch und fand mich bald mit Nextcloud bei Wolkesicher.de wohl. Den Probemonat habe ich nicht zu Ende abgewartet.

    Eine Jahreslizenz für 1 TB Speicherplatz kostet dort rund 55 €.

    Nun nutze ich seit etwa zwei Monaten Nextcloud und bin zufrieden.

    Upload der Bilder von Smartphone läuft wie bei OneDrive und die Bilder werden auch automatisch nach Monaten sortiert.

    Collabora Online und Nextcloud

    In meinem Abo ist bei Nextcloud das Online-Office-Paket Collabora Online dabei. Mein erster Eindruck ist gut und ich habe auch den Eindruck, dass es mehr Funktionen hat als Word-Online.

    Schreiben konnte ich damit ebenso entspannt, wie Word-Online.

    Apps für Nextcloud

    Wenn ihr Nextcloud nutzt, könnt ihr Apps nachinstallieren. Von Haus aus kann meine Nextcloud keine E-Mails. Dafür gibt es eine App.

    Gut gefallen tut mir lustigerweise das Kochbuch / Rezepte für Nextcloud. Meine Rezepte habe ich bisher in OneNote und die Nextcloud-App ist da professioneller.

    Smartphone Apps für Nextcloud

    Auch für das Smartphone, konkret iOS konnte ich testen, gibt es den Bilder-Upload der eigentlichen Nextcloud-App. Die kann auch scannen.

    Talk, das Rezept-Buch etc. gibt es auch für das Smartphone.

    Auf meinem GrapheneOS-Tablet habe ich Nextcloud auch problemlos einrichten und nutzen können.

    Tipp: Unter Linux Mint kann man unter „Online Konten“ Nextcloud einrichten. Tut es nicht! Installiert aus dem App-Store die App. Die läuft genau wie OneDrive. Ihr könnte dann genau die Ordner synchronisieren lassen, die ihr braucht.

    To be continued.

  • Linux Mint für Windows-User

    Gerade wechsle ich von den großen US-Anbietern zu Open Source, soweit umsetzbar.

    Windows ist recht einfach zu ersetzen durch Linux Mint. Warum Linux Mint? Weil es in einem heise.de Video von Keno gesagt wurde. 😀

    Und es stimmt. Nicht nur, weil Keno das sagte. Auch, weil ich es dann feststellen konnte. Es gefällt mir sogar besser, als Ubuntu. Es läuft vieles besser durch den App-Store.

    Bei der Installation hatte ich erst genzögert, weil ich nicht wusste, ob dieses neue UEFI-BIOS-Ding da wichtig ist und ob ich da Partitionen hätte löschen müssen oder oder oder.

    Irgendwann dachte ich „Egal! Wech damit!“ und erstellte einen USB-Boot-Stick unter Windows, startete das Live-Linux-Mint um von da aus zu schauen, ob das mit dem UEFI überhaupt wichtig ist.

    Ist es nicht.

    Linux Mint fragte, ob ich die komplette Festplatte nutzen wollte. Wollte ich. Soll verschlüsselt werden? Öhem … kost ja nix, warum nicht?

    Also drüber gebügelt und damit waren mein Windows 10 und mein Ubuntu platt.

    Erfahrungen mit Linux Mint

    Gar keine gute Idee ist es, zusätzlich zur Festplattenverschlüsselung auch das Home-Verzeichnis zu verschlüsseln. Klang gut, war nicht gut.

    Denn: Warum auch immer, müllt sich das Dateisystem mit Encrypted-Files zu und meine schmalen 500 GB waren dann voll, NUR vom Home-Verzeichnis.

    Lösung: Neuinstallation OHNE Verschlüsselung des Home-Verzeichnises!

    Linux Mint ist als Windows-User wunderbar einfach zu nutzen.

    Einige Videos von Linux Guides haben mir guten Rat gegeben. Z. B. ob die Firewall aktiv sein sollte, ja, sollte sie. Wie die Updates überwiegend automatisch laufen können etc.

    Nun hadere ich noch mit Libre Office. Als verwöhnter Nutzer von Microsoft Office, empfinde ich Libre Office von der Bedienung her als Zumutung. Es wird also die einzig schwierige Herausforderung, das besser kennenzulernen.

    Ich werde berichten.

    Wer also überlegt, von Windows auf Linux umzusteigen, kann es sorgenfrei mit Linux Mint machen.

    Tipp:

    Wenn ihr Nextcloud nutzt, könnt ihr unter Linux Mint unter „Online Konten“ Nextcloud einrichten. Tut es nicht!

    Installiert die App aus dem App-Store. Die ist dann wie OneDrive einzurichten und ihr könnt explizit die Wunschordner synchronisieren lassen, nicht nur ein „halbes“ Netzlaufwerk sehen.

  • Tuxedo InfinityBook und Tuxedo OS als Anfänger

    Bei meinem Wechsel weg von den großen US-Diensten kam bald der Gedanke auf „Was ist eine Alternative für Windows?“

    Ja, merkste selbst, nä? Ist Linux.

    Was Hardware angeht, hörte ich in einem youtube-Video, dass Thinkpad günstig gebraucht zu bekommen sein. Stimmt.

    Da die trotzdem alt sind und ich meinen alten PC, der gerade so die Shadowrun-Spiele geschafft hat, ersetzen möchte, wollte ich nicht schon wieder eine alte Krücke.

    Jo. Alsbald war ich bei Tuxedo.

    Tuxedo stellt Linux-fähige Geräte her. Träumchen. Neu erschien mir nicht nötig. So hatte ich Glück und konnte ein „TUXEDO InfinityBook Pro 15 – Gen9“ etwas günstiger als neu kaufen.

    Tuxedo Computers

    Tuxedo OS

    Das InfinityBook ist ein 15 Zoll mit einigermaßen Gaming-Fähigkeit. Größer als 15 Zoll wollte ich nicht, hatte ich schon, gefiel mir nicht. Ist einfach nicht transportabel.

    Auf dem Gerät war nichts installiert und ich habe erst mal Tuxedo OS installiert. Dies kommt mit dem KDE Plasma und verzeiht mir, ich weiß nicht mehr genau warum, es gefiel mir nicht.

    Ja, es kann das eine oder andere Spiel liefern, das nicht im App-Store von Linux Mint ist. Egal.

    Es ging dies nicht, es ging das nicht. Es hat ein interessantes Kontrollcenter und doch überzeugte mich Tuxedo OS mich gar nicht, ich war mehr genervt als neugierig und so installierte ich Linux Mint, was ich von meinem alten PC kannte.

    Hier ergab sich eine kleine Herausforderung:

    Linux Mint auf Tuxedo InfinityBook Pro 15 hat keine LAN-Karte

    Ja, richtig gelesen. Ich installierte ein aktuelles Linux Mint und stand erst mal ohne LAN da. WLAN ging sofort. Da ich Linux-Neuling bin, stand ich erst mal ratlos da. Die Treiberaktualisierung sagte, es sei alles in Ordnung.

    Irgendwo unter System fand ich eine Liste mit den verbauten Hardware und konnte mit dem Namen Motorcom eine Lösung, nämlich einen Treiber finden.

    Treiber selbst zu installieren wirkt so 90er. 😀

    Und beim Schreiben dieser Zeilen fand ich, dass Tuxedo selbst eine Seite dazu anbietet.

    LAN-Treiber für Tuxedo InfinityBook Pro 15

    Seit dem läuft mein Tuxedo mit Linux Mint ganz munter. Inzwischen habe ich es einige Male neu installiert, weil ich einiges ausprobiert habe und „kaputt gespielt“ hatte.

    Z. B. kann man mit den Linux Mint Desktop Themes spielen und dann ist Libre Office weiß. Japp, die Symbole sind überwiegend weiß auf hellgrauem Hintergrund. Unpraktisch.

    Später fand ich heraus, dass ich es nur hätte umstellen müssen unter Ansicht oder so. Da gibt es aber zwei Register. Weiter oben, das war das wichtige, und weiter unten. Da war ich.

    Tja, so kam ich zur letzten Neuinstallation.

    Ich werde sicher weiter berichten. Denn, ich möchte mehr Erfahrung mit Open Source machen.

  • Erfahrungen mit der GrapheneOS-Installation als Anfänger

    Gerade wechsle ich, soweit umsetzbar, von den großen US-Anbietern zu Open Source.

    Ein überraschend einfacher Wechsel fand statt mit GrapheneOS. Wobei Wechsel nicht korrekt ist. Ich erwarb ein gebrauchtes Google Pixel Tab und installierte dort GrapheneOS per Webinstaller.

    Vorher schaute ich mir einige Videos dazu an. Da ich noch nie ein Smartphone „geflasht“ habe (ist dieser Begriff noch korrekt?), war ich etwas nervös und nach rund 10 Minuten war die Sache erledigt. Die 10 Minuten dauerte es auch nur, weil ich das eine oder andere nachschaute und es laufen ließ, ohne zuzuschauen.

    Perfekt!

    Da das Pixel Tab keine SIM-Karte nutzen kann, kann ich hier nichts zu GrapheneOS als Smartphone sagen.

    GrapheneOS ist recht karg eingerichtet und ihr benötigt einen App-Store. Der GrapheneOS-eigene Appstore ist nicht der Rede wert. Er kann die Google-Services nachinstallieren und dann wird es dünn.

    Ich entschied mich für den Aurora-Store. Der bildet eins zu eins den Google-App-Store ab und es reicht für meine Wünsche.

    Diese Installation habe ich gemacht, weil ich wissen wollte, ob zum Beispiel:

    DWD Warnwetter

    DIVERA24 (fürs THW)

    Hermine (fürs THW)

    unter GrapheneOS laufen. Tun sie. Auch meine Banking App und z. B. Post & DHL. Natürlich auch mein geliebter Brave Browser.

    GrapheneOS hat keinen eigenen E-Mail-Client. Da wählte ich K9.

    Hier ein paar Videos, die mir vor der Installation geholfen haben:

    Installationsvideos:

    https://www.youtube.com/watch?v=YR4NLOuhefY

    https://www.youtube.com/watch?v=r04TzSuPeyw&t=41s

    https://www.youtube.com/@DigitalIndependent/videos

    Schritt für Schritt

    https://www.youtube.com/watch?v=BYK8kWxColk

    https://www.youtube.com/watch?v=X-CKcQMt7v4

    GrapheneOS findet ihr hier grapheneos.org

    Den Webinstaller hier: grapheneos.org/install/web

    Die Beschreibung ist gut, ich hatte sie vom Browser parallel auf Deutsch übersetzen lassen, was half, zwischen beiden Texten zu wechseln.

    Interessante Video zu GrapheneOS

    Einige Apps:

    https://www.youtube.com/watch?v=QRj-UyEj-jU

    Gute Tipps:

    https://www.youtube.com/watch?v=X-CKcQMt7v4

    Bisher bin ich zufrieden und habe viele Funktionen zum Thema Sicherheit gar nicht genutzt. Zum Beispiele mehrere Profile und einige andere Sachen.

    Das mischen der Zahlen bei der PIN-Eingabe habe ich aktiv, ist doch arg gewöhnungsbedürftig. 😀

  • Ehrenämter

    Ehrenamtlich bin ich beim Technischen Hilfswerk – THW engagiert.

    Dort bin ich in der Fachgruppe Ortung im Trupp UL – Unbemannte Luftfahrzeuge Drohnenpilot.

    Des Weiteren bin ich bei Foodsharing aktiv.

    Zu Veranstaltungen helfe ich im Verein meiner Tochter aus.

  • Hobbys

    Was treibt mich in meiner Freizeit um?

    Das Hobby LARP / Liverollenspiel ist zugunsten des Ehrenamtes pausiert.

    Meine Märklin Modellbahn ist derzeit abgebaut.

    Wenn man da von Hobby reden kann, dann schreibe ich gern längere und kürzere Geschichten in verschiedenen Bereichen.

  • Lebenslauf

    Was es über den IT-Trainer aus Norddeutschland zu wissen gibt:

    Baujahr 1974

    Schule bis 1991

    Lehre zum Kommunikationselektroniker bis 1995

    Bundeswehr von 1995 – 1999

    Fortbildung im Bereich Netzwerke und IT bis 2000

    Ab 2000 selbstständig als EDV-Dozent

    Dazwischen sieben Jahre Finanzvertrieb

    Seit 2018 angestellter Trainer für Microsoft 365 im HomeOffice.

  • Hallo Welt!

    Dies ist der erste Beitrag auf der neuen Seite. Weitere Informationen folgen. Erst mal muss ich mich wieder einarbeiten, wie die Technik hier funktioniert.